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Norwegen gewinnt Staffel-Gold in Oberstdorf - DSV-Männer auch Rang sieben

05. 03. 2021

Oberstdorf. Beim WM-Sieg der 4x10 Kilometer-Staffel von Norwegen haben die DSV-Langläufer eine Medaille deutlich verpasst. Das DSV-Quartett kam im Dauerschneefall im Oberstdorfer Ried nicht über den siebten Platz hinaus. Silber und Bronze gingen an Russland und Frankreich.

 

Die deutsche Mannschaft war mit Jonas Dobler angelaufen. Und der Traunsteiner machte seine Sache auf der ersten Teilstrecke sehr gut. Sein Rückstand beim Wechsel auf den führenden Russen zwar 45,9 Sekunden, aber nur 1,2 Sekunden auf die auf Rang zwei liegenden Finnen.

 

Eine gute Ausgangsposition also für Janosch Brugger. Der Schwarzwälder von der WSG Schluchsee sah sich aber einer starken Konkurrenz ausgesetzt, die im Dauerschneefall auch auf der zweiten Teilstrecke aufs Tempo drückte. So lief das Team Norwegen, beim ersten Wechsel noch mit 56,6 Sekunden im Rückstand über die zweiten zehn Kilometer an die Spitze – der Vorsprung auf die Russland nun 23,6 Sekunden. Janosch Brugger kam nicht wie erhofft ins Rennen und übergab mit einem schlecht laufenden Ski auf Rang acht an Lucas Bögl. Dieser lief ein solides Rennen in der Verfolgergruppe, wechselte mit einem Rückstand von 2,18 Minuten auf die weiterhin führenden Norweger an Position acht.

 

Friedrich Moch absolvierte die Schlussrunde für das DSV Quartett. Fast erwartungsgemäß – und wie in den letzten 29 Jahren – ging Staffelgold wieder an Norwegen. Das Quartett von Bundestrainer Peter Schlickenrieder beendete das Staffelrennen mit einem Rückstand von 2.37,9 Minuten als Siebter. (joh)

 

 

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