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Eine Windböe am Schießstand verhindert einen Start von Janina Hettich im Verfolger

14. 02. 2020

Antholz. Eine Windböe avancierte bei der WM-Premiere von Janina Hettich zum Spaßverderber. Mit insgesamt fünf Strafrunden und einem Rückstand von 2.34,2 Minuten auf die neue Sprintweltmeisterin Marte Olsbu Roeiseland (Norwegen) reichte es im Sprintwettbewerb über 7,5 Kilometer am Ende nur zum 65. Rang unter den 101 gewerteten Biathletinnen. Damit verpasste die Lauterbacherin auch die Qualifikation für das Verfolgungsrennen am Sonntag. Silber ging an die US-Amerikanerin Susan Dunklee. Die Tschechin Lucie Charvatova gewann Bronze.

 

Die 23-jährige Biathletin zeigte im Sprintrennen über 7,5 Kilometer zunächst ein couragiertes Rennen. Mit einer Fahrkarte ging es dann schließlich nach dem ersten Schießen aus der Südtirol Arena heraus wieder auf die Strecke. Angetrieben  von den stimmgewaltigen deutschen Biathlonfans ging es hinauf auf die Huber Alm und nach einigen Schleifen wieder zurück zum Schießstand. Und dort passte dann gar nichts mehr. Vier Schießfehler und damit ebenso viele Strafrunden. Nach 600 Metern im Strafgarten sanken die Chancen auf eine Qualifikation für das Verfolgungsrennen. Janina Hettich kämpfte bravourös, am Ende fehlten etwas mehr als 14 Sekunden auf Rang 60, den letzten Startplatz im Verfolger. (jh)

 

Foto: Am Biathlonstand verballerte Janina Hettich ihre Chancen auf einen Start im Verfolgungsrennen - Foto: Joachim Hahne

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