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In Lillehammer gelingt Janosch Brugger der große Paukenschlag

03.12.2018

Lillehammer. Im Olympiaort von 1994 in Lillehammer sorgte Janosch Brugger aus deutscher Sicht für den Paukenschlag der noch jungen WM-Saion. Zum Abschluss des Langlauf-Triple erzielte der Junioren-Weltmeister von 2017 über 15 Kilometer klassisch die Laufbestzeit und katapultierte sich noch von Rang 45 der Zwischenwertung auf den 17. Platz nach vorne.

Der 21-jährige vom ST Schluchsee rang im Ziel nicht nur nach Luft, sondern auch um Worte: "Unfassbar, es war ein Wahnsinnsrennen, obwohl ich überhaupt keinen Bock hatte heute morgen. Aber dann habe ich gleich in meiner ersten Runde schon gemerkt, dass ich einen mega Ski dran habe", sagte Brugger dem Fachportal xc-ski.de. Der Tagessieg im Flockenwirbel von Lillehammer bedeutete für Janosch Brugger auch gleichzeitig das Erfüllen der WM-Norm für die Welttitelkämpfe im Februar 2019 in Seefeld/Tirol. Und der neue Bundestrainer Peter Schlickenrieder ergänzte im ZDF: "Für den Janosch freut es mich, er hat gezeigt, dass er ein Riesentalent ist."

 

Nach oben zeigt auch die Formkurve von Sandra Ringwald (ST Schonach-Rohrhardsberg). Die 28-jährige Schwarzwälderin beendete die Wettkampfserie in Norwegen auf Rang 18 der Gesamtwertung. (joh)

 

Foto: Janosch Brugger (ST Schluchsee) - Foto: DSV